Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind keine Erkrankung im klassischen Sinne, sondern eher eine Symptomatik, die vereinzelt oder immer wieder auftreten kann. Spricht man von Rückenschmerzen, sind meist Schmerzen im LWS-Bereich gemeint. Durch nicht Behandeln dieser Schmerzen kommt es schnell zu einer Chronifizierung. Gerade in den Industrieländern ist Rückenschmerz oder der sogenannte Low-Back-Pain keine Seltenheit mehr, denn so gut wie jeder ab dem 15. Lebensjahr hat schon Erfahrungen damit gemacht. Das liegt vor allem an unserem Lebensstil, der meist immer bewegungsärmer und stressgeprägter wird. Eine große Anzahl an Risikofaktoren macht es schwer, die genaue Ursache für die Schmerzen zu ermitteln. Denn meist setzten wir unserem Rücken gleich mehrerer dieser Faktoren aus.

Als Hauptrisikofaktoren gelten:
Psychosoziale Risikofaktoren

dazu gehören z. B.: Depressionen, Angststörungen oder Stress. Die Folgen sind Verspannungen der Muskulatur, welche Rückenschmerzen auslösen. Oder der durch Stress resultierende Bewegungsmangel

Biomechanische Risikofaktoren

darunter versteht man mechanische Belastungen auf den Rücken, oft durch den beruflichen Alltag ausgelöst. Aber auch langes Sitzen, eine statische gleichbleibende Arbeitshaltung sowie häufiges beugen oder drehen führen auf Dauer zu Problemen. Eine zu schwache Muskulatur gerade im Bauch und Gesäßbereich fördern eine Fehlhaltung und steigern somit das Potenzial für Beschwerden.

Individuelle Risikofaktoren

zu den individuellen Risikofaktoren gehören z. B.: angeborene bzw. genetische Fehlstellungen des Skeletts, das Alter, Geschlecht, aber auch Schäden durch Unfälle. Diese Faktoren lassen sich kaum bis gar nicht von uns beeinflussen. Allerdings gibt es Möglichkeiten, durch gezieltes Training Verbesserungen zu erzielen.

Therapiemöglichkeiten

in den meisten Fällen verschreiben Ärzte physiotherapeutische Maßnahmen zur Behandlung,

darunter können Maßnahmen wie

  • manuelle Therapie16
  • Krankengymnastik
  • klassische Massagetherapie oder
  • Kälte- /Wärmetherapie

fallen. Doch um langfristig eine Verbesserung der Beschwerden zu erzielen, kommen wir nicht drum herum, uns selber zu bewegen. In Form von körperlicher Aktivität. Zu empfehlen sind Maßnahmen zur Kräftigung der Muskulatur, besonders der Rücken-, Bauch- und Gesäßmuskulatur, aber auch Ausdauertraining z. B.: Walken, propriozeptives Training, Dehnen und Beweglichkeitstraining sind empfehlenswert.

Selbsthilfe-Tipps

als erster Ansatz kann es schon helfen, kleine Bewegungspausen während der Arbeit einzubauen, öfters in der Mittagspause spazieren zu gehen oder regelmäßig die beanspruchte Muskulatur zu dehnen (Hüftbeuger, Brust-, Rücken-, Gesäßmuskulatur).

Auf unserem Instagram- und Facebook-Account haben wir bereits einige Trainingsbeispiele hinterlegt.

Zusätzlich bietet die dmt. spezielle Kurse im Bereich Rückentraining an, die auch als Präventionskurs von den Krankenkassen bezuschusst werden.

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